Die Haltung akut vom Aussterben bedrohter Tierarten macht den
zu einem bedeutenden
Ort für intensive naturschutzrelevante Forschung.
Die für die Erhaltungszucht wichtigen Forschungsbereiche, wie Fortpflanzungs- und Populationsbiologie, Tiergarten- biologie, Ethologie
etc. werden ebenso untersucht, wie dem Freilandschutz unmittelbar dienliche Forschungsmethoden.
So können im
unter gesicherten Bedingungen Telemetrie-Halsbänder,
Immobilisations- methoden und Medikationstechniken praxisfest gemacht werden, ohne dabei Tiere zu gefährden.
Idealerweise hat die Gehegeforschung an bedrohten und unerforschten Arten zeitgleich zu entsprechenden Freilandstudien zu erfolgen.
Die IGAR unterstützt schon jetzt im Rahmen ihrer Möglichkeiten, parallel zu den Bemühungen das Raubtierzuchtzentrum
zu begründen, die ZGAP (Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz) bei Freilandstudien und Schutzmaßnahmen (siehe auch: www.raubtierschutz.org).