Dem von uns wiederholt unterstützten Raubtierschutzprojekt auf Borneo/Sabah, das mittlerweile unter dem Namen ConCaSa (Conservation of Carnivores in Sabah) firmiert, ist es gelungen mittels Kamerafalle einen Haarnasenotter (Lutra sumatrana) für ihr Projektgebiet, das Deramakot Forest Reserve, nachzuweisen.
Der letzte Nachweis eines Haarnasenotters für Sabah war ein von einem Auto überfahrenes Tier im Jahr 1997. Zuvor gab es mehr als 100 Jahre lang keine wissenschaftlich belegte Sichtung.
Ein toller Erfolg und eine Verpflichtung für den Artenschutz!
Mehr Informationen (auf englisch) finden Sie bei Wildlife Extra.com.
02. März 2010
Seit dem 01. Februar 2010 schreibt Carsten Schöne - der Geschäftsführer der IGAR - wieder regelmäßig öffentlich über Zoologische Gärten! Unter www.zookritik.de gibt es mindestens zweimal monatlich kritische Gedanken pro Zoo zu lesen.
14. Oktober 2009
Angesichts eines rotzfrechen Artikels im Tiergartenrundbrief 2/2009 sei an dieser Stelle nun doch einmal ausführlich erzählt, was sich in Lübeck zugetragen hat. Der untenstehende Text stammt aus einem IGAR-Info, dessen Inhalt normalerweise exklusiv den Mitgliedern der Interessengemeinschaft artgerechter Raubtierschutz vorbehalten ist - wir möchten Ihnen den hier aber nun nicht mehr vorenthalten:
Tierpark Lübeck
Der Tierpark Lübeck steht unter massivem Beschuß einer Veganer–Fraktion, die sich ansonsten nicht an Fraktionen hält (siehe unten).
Seit dem ersten Zootest des Magazin „Stern“, das ja ganz generell nicht unbedingt für übermäßige Seriosität bekannt ist, trägt der Lübecker Tierpark den unrühmlichen Beinamen „Horror-Zoo“. Ich kann Ihnen versichern, ich habe in Deutschland schon schlimmere Tierhaltungen gesehen, als die in Lübeck. Trotzdem konnte und kann es in Lübeck so nicht weitergehen, das Betreiberehepaar ist nach all den Jahren, in denen es sich auf ihre Art für die Tiere aufgerieben hat, mehr tot als lebendig. Eine dauerhafte Lösung muß gefunden werden, für Tier und Mensch.
Eingangs erwähnte Tierrechtler, die in Lübeck in den Reihen verschiedener Parteien zu finden sind, sehen die einzig wahre Endlösung in der Schließung. Wieso eine Stadt wie Lübeck keinen vernünftigen Tierpark ihr eigen nennen sollte, erschließt sich mir persönlich nun aber gar nicht und so haben wir die Stadt Lübeck kontaktiert und sie dazu ermahnt, nicht leichtfertig auf eine tiergärtnerische Einrichtung zu verzichten und angeboten, dass wir, sollte bei der Umwandlung in ein zukunftsträchtiges Artenschutzzentrum Hilfe benötigt werden, gerne zur Verfügung stünden.
In kürzerer Zeit, als ich gebraucht habe, diesen Info-Text zu verfassen, wurden wir von zwei Fraktionen des Lübecker Stadtparlamentes (Das heißt dort, wie in Hansestädten so üblich, Bürgerschaft, weil sie früher oder später jeden Bürger schafft!*) gebeten, uns mal mit ihnen zusammen zu setzen, um Möglichkeiten einer Neuorientierung zu erörtern. Die Menschen, die wir dort trafen, zeichneten sich durch eine große Portion Menschenliebe (die sich in ihrer Sorge um die gesundheitlich wirklich gebeutelten Betreiber ausdrückte) und Tierfreundlichkeit aus. Das ist eine Kombination, die eigentlich, solange es sich bei zweiter nicht um eine ausgewachsene „Tierliebe“ handelt, recht wohltuend ist, weil sie emotionalen Extremismus weitgehend ausschließt.
Bei diesem Treffen erzählte man uns, was schon alles versucht wurde, in den vergangen Jahren, so wurde z.B. von einer Firma Namens „Tiergartengestaltung Wiesenthal“ ein Gutachten angefertigt, für das viel Geld geflossen sei, mit dem man aber gar nichts habe anfangen können, man sei ziemlich verärgert deshalb.
Wie es meine Art ist, habe ich vor Ort sofort meinen konzeptionellen Gedanken freien Lauf gelassen und vorgeschlagen, eine Stiftung (Lübeck ist die heimliche Hauptstadt der Stiftungen) zu gründen, um dann passend zur Geschichte Lübecks das Konzept eines Hanse-Tierparks umzusetzen. Mit Tieren, die früher Handelsware der Hanse waren und solchen, die im ehemaligen Handelsgebiet der Hanse heimisch waren und/oder immer noch sind. Man war angetan von der Idee und wollte alles daran setzen, die politischen Weichen für einen Neuanfang zu stellen. Ohne einen Bürgerschaftsbeschluss konnte allerdings gar nichts passieren, weil die Fläche des Tierparks der Stadt gehört, nur deshalb wäre eine Schließung überhaupt zu erreichen, indem man nämlich den Betreibern den Pachtvertrag kündigt. Die Zoogenehmigung nach EU-Zoorichtlinie liegt mittlerweile vor, es gibt behördlicherseits also gar keine Handhabe den Park zu schließen, außer, indem man ihm seines Geländes beraubt. Was lernt man daraus: Nie pachten, immer Eigentum erwerben.
Kurze Zeit später tagte die Bürgerschaft zum Thema und beschloss mehrheitlich: Dem Betreiberehepaar wird der Pachtvertrag gekündigt. Das war zwar Kokolores, weil der Pachtvertrag nicht mit den Betreibern geschlossen wurde, sondern mit einer dazwischen geschalteten Tierparkgesellschaft, damit war der Beschluss in der Form anfechtbar, die Diskussion, die dem Beschluss vorangegangen war, sagte allerdings klar aus: Es gibt eine Mehrheit, die ist gegen jede Form von Tierpark.
In der anschließenden medialen Aufarbeitung dieses Beschlusses tauchte unser Hanse-Tierpark-Konzept in der Presse auf, obwohl wir deutlich darauf hingewiesen hatten, das wir eine Öffentlichmachung dieser Idee erst dann wünschen, wenn sich Lübeck prinzipiell zu einem Tierpark bekannt hat.
Wie üblich will es keiner gewesen sein, da es aber nur ein kurzes mediales Strohfeuer war, in dem unser Konzept keine große Rolle spielte (Tierpark oder nicht Tierpark, das war dort die Frage) haben wir uns dann nicht weiter um Lübeck gekümmert, bis urplötzlich im Frühjahr diesen Jahres durch die Presse ging, dass ein Lübecker Filialbäckereienbetreiber den Tierpark kaufen möchte und dort gemeinsam mit der Firma Wiesenthal ein tolles neues Konzept umsetzen möchte: Den „Hansezoo“. Da kriegt man doch das Kotzen! Tschuldigung!
All meine Versuche Wiesenthals bezüglich dieses Plagiates zu einer Äußerung zu bewegen sind bislang gescheitert, die Herren spielen „Bedrohte Schildkröte“**! Wir prüfen zwar derzeit eine Urheberrechtsklage, da sie viel Kraft, Zeit und Geld binden würde, bin ich aber eher skeptisch, dass wir das durchfechten werden, zumal sich derzeit abzeichnet, dass man auch den Herren Bäcker mit seinen aus dem tiefen Tal gekrochenen „seriösen Tiergartenplanern“ nicht walten lassen wird, wie er gerne würde.
Damit sind wir wieder mal beim Thema: Würde! Die fehlt! Das Ganze ist ein würdeloses Schauspiel!
Ihr
Carsten Schöne
* Kleiner Kalauer am Rande!
** Dieses Spiel geht so: Auf den Bauch legen und alle Körperanhänge einziehen, ob sich nun Hirn darin befindet, oder nicht, und dann: Nicht mehr bewegen!
12. August 2009
Tierpark Lübeck
Da der Tierpark Lübeck zur Zeit wieder die Gazetten füllt, sei an dieser Stelle noch einmal darauf hingewiesen, daß die Idee eines Hanse-Tierparks von der IGAR stammt.
11. Mai 2009
Untenstehender Text ist auch als „Schöne Zoowelt“ in der Zoopresseschau vom 07.05.2009 erschienen:
Der RaubtierPark bleibt - bis auf Weiteres - virtuell!
Es soll Leute (aus den verschiedensten Lagern) geben, die mit einer gewissen Häme auf die bislang nicht stattgefundene Realisierung des -Projektes schauen.
In den Fällen, in denen diese Häme daher rührt, daß das Projekt am eigenen Weltbild kratzt, ist sie in gewisser Weise nachvollziehbar, dort wo sie daraus resultiert, daß das Projekt ganz einfach mit dem bösen Kolumnisten gleichgesetzt wird, befinden wir uns im Kindergarten, darüber kann man kein böses Wort verlieren, wer möchte schon Kindergarteninsassen beschimpfen, es sei denn, diese hätten gerade ihr Geschäft an einem Ort verrichtet, an dem sie das normalerweise... nun das gehört eigentlich nicht hierher.
Das eigentliche Problem an jeglicher Form der Häme gegenüber dem Projekt ist, daß mittlerweile ein Stand erreicht ist, an dem sie nicht mehr gerechtfertigt ist.
Das Projekt scheitert zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr an einer für die Bundesrepublik Deutschland eventuell unpassenden Herangehensweise, wie sie noch im Mai 2007 zu beklagen gewesen ist, das Projekt erliegt hier und heute (vorerst) den eigenen Ansprüchen und der Kompromisslosigkeit seines Konzeptes und seiner Erfinder.
Nach der Abwendung von der Maximalplanungsvariante haben sich Konstellationen ergeben, die die Realisierung einer tierhalterischen Einrichtung durch die IGAR sehr wahrscheinlich werden ließen. Der IGAR-Vorstand war hierfür 2 Jahre lang quer durch die Republik unterwegs, hat unzählige Stunden am Telefon verbracht und die dollsten (nicht tollsten) Typen kennen gelernt, bzw. getroffen, aber, um es kurz zu machen: Es wird nichts.
Die Kompromisse, die nötig gewesen wären, sind einfach zu tiefgreifend. Die IGAR ist nicht bereit, sich für das „große Geld“, das zwischenzeitlich zum Greifen nah war, zu verkaufen! Ein Votum der Mitgliederversammlung am 25.04.2009 unterstützt dies deutlich: Den der IGAR - ob in seiner kleinen, mittleren oder maximalen Variante - kann es nur konzepttreu geben oder aber gar nicht!
Und deshalb gibt es ihn - zumindest bis heute - nicht!
Dennoch: Solange niemand ein Artenschutzzentrum baut, wie es der IGAR vorschwebt, werden dieser Verein und werde ich persönlich weiterhin jedem, der es hören will und ebenso weiterhin auch denen, die es eigentlich nicht hören wollen, von diesem Projekt erzählen. Benzin und Geld, das besser direkt im Artenschutz aufgehoben ist, soll dafür aber zunächst nicht mehr fließen.
Wenn eines Tages jemand kommt und sagt: „Los, macht das - so wie ihr es Euch vorstellt“, dann machen wir es! Solange bleibt die IGAR die IGAR (Interessengemeinschaft artgerechter Raubtierschutz). Der Name bleibt Programm - insbesondere in Bezug auf die sogenannten Kleinraubtiere, gibt es auch so genug zu tun!
Und ich, ich werde mich jetzt wieder verstärkt dem Schreiben widmen, ob Ihnen das nun gefällt, oder nicht - ich habe Lust darauf!
Ihr
Carsten Schöne
24. April 2009
Aus aktuellem Anlass:
Die IGAR gehört NICHT zu den Interessenten an einer Übernahme des Tierpark Kalletal und sie wird auch in keiner Weise in einer möglichen künftigen Trägerschaft institutionell eingebunden sein. Wir sind lediglich beratend und vermittelnd zwischen dem Eigentümer und potentiellen neuen Besitzern tätig. Alle anderslautenden Gerüchte sind falsch. Nachtrag (05.06.2009): Wir waren allerdings maßgeblich daran beteiligt, daß einige Tiere aus dem Tierpark Kalletal, die dort unter eher fragwürdigen Umständen lebten, in bessere Haltungen vermittelt werden konnten.
24. März 2009
RaubtierPark-Homepage jetzt wieder international
Die Informationen zum Projekt stehen jetzt auch wieder auf englisch zur Verfügung.
Zahlreiche Zugriffe aus nichtdeutschsprachigen Ländern und die Tatsache, daß im angelsächsischen Raum das Thema Zoo-Sponsoring den Stellenwert hat, den wir uns für das Projekt wünschen, ließen diesen Schritt überfällig werden. Die Lücke ist jetzt geschlossen. Klicken Sie links unten auf den Union Jack... and have fun.
04. Februar 2009
Kurzrück- und Ausblick
In der Hauptsache waren wir im vergangenen Jahr beratend tätig. Wir hatten es mit mehreren in die Krise geratenen Tierparks zu tun und haben diesbezüglich Tierparkbesitzern und -betreibern und solchen, die es noch werden wollen oder nicht mehr sein wollten, sowie Politikern und Vereinen, die mit solchen Fällen konfrontiert waren, mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Dies geschah in den meisten Fällen keinesfalls, um das Projekt durch die Hintertür hineinzubekommen, sondern aus (raub)tierschützerischer, oft aber auch humanitärer Notwendigkeit. In einem solchen Zusammenhang haben wir auch unseren ersten Multimillionär kennengelernt, bzw. der uns, weshalb dieses Treffen für beide Seiten relativ ergebnislos blieb.
Wir haben 2008 erneut zwei Freiland-Raubtierschutzprojekte finanziell unterstützt. Das bereits vorgestellte auf Borneo einmal am Jahresanfang und ein zweites Mal am Jahresende und eines in Vietnam. Untenstehend sehen Sie als kleines Schmankerl und als Anreiz für Ihre nächste Spende, die Leittierart für das Borneo-Projekt, den Borneo-Nebelparder, aufgenommen von einer Fotofalle, zu deren Erwerb möglicherweise unsere beiden, gemessen am Gesamtbudget solcher Projekte natürlich recht kleine Spenden, beitragen konnten. (Foto: Andreas Wilting / Azlan bin Mohamed)
Wie in jedem Jahr, sind wir auch 2009 wieder bei einschlägigen Veranstaltungen anzutreffen:
Vom 13. – 15. Februar 2009 bei der Zookunft in Duisburg.
Vom 27. – 29. März 2009 auf der Jahreshauptversammlung der ZGAP.
Vom 03. – 05. April bei der Jahreshauptversammlung des BDZ in Bernburg.
21. August 2008
Neu im Online-Shop: „Schöne Zoowelt“
„In "Schöne Zoowelt" schreibt Carsten Schöne über viel mehr, als über Zoos. Er schreibt über nicht weniger, als das Leben selbst“ und „das geschieht, je nach Erfordernis, mit warmherzigem Humor, hintergründiger Ironie oder bissigem Zynismus, durchweg aber unter Anwendung einer eigensinnigen Wortakrobatik.“
Das Buch enthält alle Ausgaben von der allerersten, jemals erschienenen „Schönen Zoowelt“ von Anfang November 2005 bis zur Jahresendkolumne 2007. Ergänzt werden sie jeweils um die Pressemitteilungen, Anlässe und/oder Ereignisse, die zu den jeweiligen Texten geführt haben. Damit aber nicht genug: zusätzlich gibt es viele ergänzende Hintergrundinformationen, Querverweise, nachgeschobene Kommentare und - wie sollte es anders sein - die ein oder andere Fußnote.
Auf diese Weise ist ein 184 Seiten starkes Buch voll von Menschen, Tieren und Kapriolen entstanden, das auch den ganz fleißigen Lesern der Zoopresseschau durchaus Neues bietet.
Wenn Sie „Schöne Zoowelt“ hier im IGAR-Online-Shop bestellen, fließt jeder Euro des Erlöses direkt in den Raubtierschutz.
Viel Spaß beim Lesen!
08. April 2008
Personelles
Unsere Veterinärmedizinische Beisitzerin Daniela Schrudde wird Projektleiterin des Cat Ba Langur Conservation Project in Vietnam.
Dort geht es zwar nicht in erster Linie um Raubtiere und wir sind auch nicht institutionell oder finanziell an diesem Projekt beteiligt, wir können uns aber auf die Fahne schreiben, daß die Neubesetzung dieses, für den extrem bedrohten Goldkopflanguren ungemein wichtigen Postens mit Hilfe unserer Vermittlung zustande kam.
Daniela bleibt uns natürlich als Beisitzerin erhalten und wird uns auch von Cat Ba aus weiterhin mit Ihrem Fachwissen beratend zur Seite stehen. Wir wünschen Daniela gutes Gelingen und vor allem Spaß an der neuen Aufgabe sowie den Languren eine gesicherte Zukunft!
14. März 2008
Jahreshauptversammlung der IGAR
Es hat sich eine Terminverschiebung ergeben:
Die Jahreshauptversammlung der IGAR findet am Samstag, den 19.04.2008 um 19.00 Uhr statt.
Veranstaltungsort ist auch in diesem Jahr das bewährte:
Walhalla Krefelder Str.6 (Ecke Essener Str.) 10555 Berlin
U-Bahn-Linie 9 / U-Bhf. Turmstr. / Ausgang Alt-Moabit
Ein Lageplan ist unter www.walhalla-berlin.de zu finden.
Nichtmitglieder sind als Gäste willkommen, werden aber gebeten, sich anzumelden: info@raubtierpark.de.
Speisen und Getränke zum Selbstkostenpreis.
Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird Carsten Schöne, nach Abhandlung der formellen Dinge, wieder
einen möglicherweise launigen, vermutlich auch bebilderten, Vortrag zu einem Raubtierthema halten!!!
02. Februar 2008
Projekte und Tagungen
Der Abschied von Kalefeld als -Standort hatte für die IGAR deutlich positive Folgen: Die Hinwendung zu mehr Artenschutz neben dem Projekt trägt Früchte. Bislang haben wir ein Projekt zur Erforschung des Riesenstreifenmungos auf Madagaskar und eines auf Borneo (das in 2008 startet) zur Erforschung der Eignung von Nutzforst als Raubtierhabitat unterstützt.
Über den Riesenstreifenmungo wußte die Wissenschaft vor diesem Projekt, vorsichtig formuliert, so gut wie nichts. Bei dem Projekt auf Borneo sind die Fokusarten unter anderem der erst kürzlich als eigene Art eingestufte Sunda- oder Borneo-Nebelparder, die Borneo-Goldkatze, die Flachkopfkatze und die Otterzivette. Auch dabei handelt sich um alles andere, als gute Bekannte der Wissenschaft, im Gegenteil, die Borneo-Goldkatze z.B., könnte geradezu als Geisterspezies bezeichnet werden. Allesamt also absolut spannende Viecher!
In beiden Fällen haben wir der ZGAP einen kleineren Beitrag zu deren Förderbeitrag hinzugegeben, das darf natürlich künftig mehr werden und so sind Spenden weiterhin herzlich willkommen, ganz nach dem Motto: Spenden Sie für Ihr Lieblingsraubtier - wir finden das passende Projekt dazu!
In Sachen haben wir bezüglich der offenen Standortfrage einige Ideen in petto und möglicherweise sogar schon das ein oder andere Ass im Ärmel. Das sollte aber bitte Niemanden darin hindern, sich einzubringen, weitere Ideen und Vorschläge beizusteuern oder Angebote zu machen!
Wer uns treffen mag, kann dies auch in diesem Jahr wieder tun, wir sind:
Vom 22. – 24. Februar 2008 bei der Zookunft in Karlsruhe.
Am 28. März 2008 auf unserer eigenen Jahreshauptversammlung - Infos demnächst hier.
Vom 04. - 06. April 2008 auf der Jahreshauptversammlung der ZGAP, deren öffentlicher
Vortragsteil immer eine Reise wert ist!
Vom 05. - 07. September 2008 beim Raubtierpflegertreffen des BDZ in Halle.
18. Oktober 2007
Neuer Internetauftritt mit Sonderangeboten
Die an dieser Stelle bereits verkündete Verlagerung des Engagements der IGAR e.V. zeigt erste sichtbare Veränderungen. Das Projekt RaubtierPark hat sich von der bisherigen Standortgemeinde emanzipiert und gleichberechtigt neben dem Bestreben ein Carnivore Conservation Center zu gründen, steht nun die Unterstützung anderer Artenschutzmaßnahmen.
All dies findet seinen Ausdruck in einem gänzlich überarbeiteten Internetauftritt, den Sie ab sofort wie gewohnt unter www.RaubtierPark.de oder, neu, unter www.Raubtierschutz.org besuchen können. Zur Feier dieses Ereignisses und um gleich noch ein bisschen Geld für den Raubtierschutz einzuspielen, sind im Online-Shop der IGAR ab sofort alle T-Shirts ohne Versandkosten erhältlich und die Living Colours-Shirts im Sonderangebot!
Wir und ein paar bezaubernde Raubtiere freuen uns über Ihren Besuch und den damit verbundenen Einkauf.
19.06.2007
„Abenteuer Zoo“ ist da!
DER Zooführer für den deutschsprachigen Raum ist ab sofort auf dem Markt.
Unglaublich gehaltvoll und informativ, nicht nur in Sachen Besuchertipps, sondern auch zu Artenschutzthemen, ausgewählten Stellvertretertierarten und tiergartenbiologischen Schlagworten, gehört er als Handbuch in das Handgepäck eines Jeden, der sich auch nur ein Fünkchen für Tiere interessiert.
„Abenteuer Zoo“ ist außerdem der erste Zooführer, in dem auch der Erwähnung findet (auf Seite 165) und der erste Zooführer, bei dem ein Wirtschaftsausschuss einer ländlichen Gemeinde leicht größenwahnsinnig versucht hat, dies zu verhindern.
„Abenteuer Zoo“ ist darüber hinaus auch der Zooführer, in dem einige, die vom hätten profitieren können, NICHT erwähnt werden.
Profitieren können aber in jedem Fall bedrohte Raubtiere.
Ein Herr Schlegel kolportiert in der HNA/Northeim vom 17.05.2007, daß er "die Idee des
von Anfang an eine Nummer zu groß für die Berliner
Interessengemeinschaft fand." Da fühlt sich aber jemand zum Experten
berufen. Nur zur Erinnerung: Die Entscheidung gegen die
Maximalplanungsvariante ist eine direkte Folge des Verhaltens des
Wirtschaftssauschusses der Gemeinde Kalefeld in der Sitzung vom
24.01.2007. Natürlich sind Sponsoren bei völlig neuen Projekten
zögerlich, die einen mehr, die anderen weniger. Eine Standortgemeinde,
die mitten im Verfahren (nochmals zur Erinnerung: Der von uns selbst
gewählte Akquirierungszeitraum hätte Mai 2008 geendet.) die
Unterstützung verweigert, kann deren Entscheidung aber in keiner Weise
positiv beeinflussen. Wo Kleingeist herrscht, können große Ideen nicht
wachsen. Die IGAR ist trotzdem so höflich, der Gemeinde die Tür offen zu halten - das ist alles!
Herr Schlegel sollte mal aufmerksam "Umgeben von Stinktieren" lesen.
14. Mai 2007
Die JHV liegt hinter uns und vor uns liegt ... die ZUKUNFT!
Die IGAR
ist angetreten, um hochbedrohten Raubtieren, insbesondere
Kleinraubtieren eine Zukunft zu bieten. Die Gründung eines Carnivore
Conservation Centers, oder in sprödem Deutsch:
Raubtiererhaltungszuchtzentrums, nach der bisherigen Idealplanung
scheint wegen der damit verbundenen Abhängigkeit von den Interessen
ländlicher Kommunen in Verbindung mit den konservativen
Werbegepflogenheiten deutscher Großunternehmen und den bei Beiden
vorhandenen, unglaublich langen Entscheidungswegen derartig langwierig
zu werden, daß in der Zeit, in der man diesbezüglich Ergebnisse
erzielen könnte, einige der Tierarten, die uns besonders am Herzen
liegen, noch näher an den Abgrund geraten. Dabei zuzusehen ist
ausgesprochen unerquicklich und so wurden auf der
Jahreshauptversammlung am 05.05.2007 zwei Dinge beschlossen:
Die IGAR wird sich künftig verstärkt in Artenschutzprojekte jenseits des einbringen. Dies wird über eine Beteiligung an Projekten der ZGAP
geschehen, weil es effektiver ist, auf deren zahlreichen Erfahrungen
und Kontakte zu bauen, als in blindem Aktionismus eigene Projekte ins
Leben zu rufen. Wir werden für solche Projekte einen Teil der
Mitgliedsbeiträge verwenden und zusätzlich zu zweckgebundenen Spenden
aufrufen.
Die Maximal-Planungsvariante für den
wird zunächst auf Eis gelegt (ohne allerdings zu Grabe getragen zu
werden). Stattdessen wird zunächst eine erheblich kleinere,
möglicherweise besser erklärbare und leichter finanzierbare Variante
eines Carnivore Conservation Centers mit dennoch kompromisslos an den
Bedürfnissen der Tiere ausgerichteter Tierhaltung, anspruchsvoller
umweltpädagogischer Öffentlichkeitsarbeit und beeindruckend naturnaher
Landschaftsgestaltung beworben werden, die sowohl eigenständig
existenzfähig ist, als auch als Keimzelle für eine schrittweise
Verwirklichung der Idealplanung dienen kann.
Der Alternative, künftig mit einer eher dem Boulevard-Journalismus
gleichenden Öffentlichkeitsarbeit und einer Hinwendung zum
Tränendrüsen-Tierschutz künftig eine breitere Masse anzusprechen, wurde
eine Absage erteilt, weil Qualität bei der Arbeit der IGAR immer vor Quantität geht.
Die Gemeinde Kalefeld wird eingeladen auch als Standort für eine kleine
Planungsvariante zu fungieren, gleichzeitig werden aber alle anderen
Kommunen und Privatpersonen, die Interesse daran haben, eine
Zuchtstation für bedrohte Raubtiere zu beherbergen und mit aufzubauen,
aufgerufen sich bei uns zu melden.
Mehr zur Neuausrichtung der Vereinsarbeit der IGAR erfahren Sie demnächst auf diesen Seiten!
03. April 2007
Die Jahreshauptversammlung der IGAR findet am Samstag, den 05.05.2007 statt.
Es gilt grundlegende Entscheidungen zu treffen!
Zeit und Ort:
19.00 Uhr Walhalla Krefelder Str.6 (Ecke Essener Str.) 10555 Berlin
U-Bahn-Linie 9 / U-Bhf. Turmstr. / Ausgang Alt-Moabit
Ein Lageplan ist unter www.walhalla-berlin.de zu finden.
Nichtmitglieder sind als Gäste willkommen, werden aber gebeten, sich anzumelden: info@raubtierpark.de.
Speisen und Getränke zum Selbstkostenpreis.
13. Februar 2007
Zurückgekehrt von der Zookunft in Magdeburg können wir berichten, daß wir wieder viel Zuspruch für das Konzept und verständnisloses Kopfschütteln über das Verhalten potentieller Standortgemeinden entgegennehmen konnten.
Die nächste Gelegenheit für fachlichen Austausch ergibt sich auf der ZGAP-Jahreshauptversammlung
(23.-25. März 2007 in Köln) und unsere eigene JHV steht auch im Raum -
wir werden Termin und Ort in Kürze hier bekannt geben.
25. Januar 2007
Bekommt die Gemeinde Kalefeld Angst vor der eigenen Courage?
Am Mittwoch, den 24.01.2007 hat der Wirtschaftsausschuß der Gemeinde
Kalefeld beschlossen, daß die Gemeinde NICHT explizit als
Planungsstandort des Zukunftsprojektes in dem im Frühjahr 2007 für den deutschsprachigen Raum erscheinenden, 400 Seiten starken Zooführer erwähnt werden will.
Die Gründe hierfür bleiben im Dunkeln. Laut Vereinbarung mit dem Rat
der Gemeinde haben wir bis Mai 2008 Zeit nachzuweisen, daß eine
ausreichende Finanzierung für den ersten Bauabschnitt akquiriert werden
konnte. Jede Veröffentlichung unter Nennung des Standortes kann diesem
Ziel nur dienlich sein.
Auch wenn der Beschluß des Gemeinderates hiervon nicht direkt betroffen
ist, ist die mehrheitliche Entscheidung des Wirtschaftsauschusses ein
klarer Ausdruck mangelnden Bekenntnisses zum Projekt ,
der nicht dazu geeignet ist, ein Gelingen zu fördern. Wir werden daher
im Interesse unserer Ziele und unserer Partner künftig auch wieder über
Alternativstandorte und andere Finanzierungsformen, nicht nur
nachdenken, sondern auch verhandeln.
18. Januar 2007
Alle "The Mountain-Shirts" (mit integrierter 50 Cent Spende der Vertriebsfirma "Living Colours")
sind jetzt im Shop in den Größen S,M und L erhältlich. In Bezug auf die
Größen sei noch darauf hingewiesen, daß die Größe S im amerikanischen
Orignalprogramm nicht erhältlich ist, es handelt sich in unserem Shop
um eine Kinder-XL, die aber hierzulande dem S einer Erwachsenengröße
entspricht.
Sowohl die "The Mountain-Shirts", als auch die -Shirts entsprechen übrigens dem ÖKO-Tex Standard 100.
09. Januar 2007
In Kooperation mit "Living Colours" können
wir jetzt exklusiv drei T-Shirt-Motive der Firma "The Mountain"
anbieten. Diese Shirts bestechen durch die Qualität von Stoff und
Verarbeitung, insbesondere durch die brillanten, in das Gewebe
hineingehenden Aufdrucke.
Auf jedes verkaufte T-Shirt legt die Firma "Living Colours"
dankenswerter Weise 50 Cent als Spende für die Realisierung des
drauf!
Wir freuen uns sehr darüber und empfehlen: KAUFEN!
Dabei ist nur zu beachten, daß wir derzeit leider noch nicht von allen
drei Motiven alle Größen anbieten können - schauen Sie also
gegebenenfalls bald noch einmal vorbei.
Beim Kauf bitte darauf achten, daß es sich um amerikanische Größen
handelt, also lieber kleiner wählen, als gewohnt.
08. Dezember 2006
Die technischen Probleme bei der Bearbeitung der Mitgliedsanträge und
Bestellungen im Shop sind behoben, so daß nun wieder die dafür
vorgesehenen Formulare genutzt werden können.
08. Dezember 2006
Seit einigen Tagen gibt es technische Probleme bei der Zustellung der
Mitgliedsanträge und der Bestellungen im Shop. Wir arbeiten an der
Behebung dieses Fehlers.
Sollten Sie in den letzten Tagen eine Mitgliedschaft beantragt oder
eine Bestellung in unserem Shop getätigt haben und auf die Bestätigung
warten, schicken Sie bitte eine E-Mail an info@raubtierpark.de.
12. September 2006
Die Geschichten hinter dem Projekt: „Umgeben von Stinktieren“ ist auf dem Markt
In
diesem Buch schildert Carsten Schöne in humoristischem Stil seinen
Lebensweg, der vor allem durch eine Konstante gekennzeichnet ist: Die
Begeisterung für die Tierwelt. Diese schon als Kind entdeckte
Begeisterung ist gepaart mit einem umfangreichen Wissen zu den
verschiedensten Tierarten. Deshalb kann dieses Buch auch als ein höchst
unterhaltsamer Ratgeber zur Haustier- und/oder Raubtierhaltung gelesen
werden. Schöne zeigt eine Vielzahl von Missverständnissen in der
Haustierhaltung auf, findet aber - als erfahrener Weltenbummler in
Sachen Zoo - auch wenig Gefallen an manchen Zuständen in zoologischen
Gärten im In- und Ausland.
Das große Lebensziel von Carsten Schöne war und ist der Aufbau einer
artenschützerisch, umweltpädagogisch und präsentatorisch bedeutsamen
Tierhaltung mit einem schlüssigen, in sich geschlossenen Konzept. In
dem Projekt , das von der
Interessengemeinschaft artgerechter Raubtierschutz (IGAR) e.V., deren
Gründer und Geschäftsführer der Autor ist, getragen wird, wird diese
Vision nun Wirklichkeit. Einen großen Teil des Buches nehmen deshalb
die Entstehung von Idee und Konzept zu diesem Park für bedrohte
Raubtiere und die Schwierigkeiten bei der Realisierung des Projekts
ein. Auch hier lässt es der Autor aber nicht an jener klugen Ironie
fehlen, die dieses Buch so auszeichnet.
„Umgeben von Stinktieren“ ist ab sofort in jedem Buchladen erhältlich
und in Kürze auch in den einschlägigen Onlineshops. Über den Onlineshop
auf www.RaubtierPark.de
ist es bereits jetzt zu beziehen. Dort fließt jeder eingenommene Euro in die Realisierung des .
29. August 2006
Einkaufen für den guten Zweck
Die -Homepage besitzt ab sofort einen Online-Shop.
Der Vielfraß lässt sich jetzt nach Hause holen und jeder daraus erzielte Euro fließt direkt in die Realisierung des . Das Produktangebot wird mit der Zeit erweitert, also: Ab und zu vorbeischauen und shoppen!
26. Juni 2006
Nachruf auf einen Bären
Schüsse fallen in Deutschland derzeit eine Menge.
Eigentlich sollen sie in Toren landen.
Doch jetzt haben die Toren geschossen.
Carsten Schöne
23. Mai 2006
Diese E-Mail erging heute an den bayerischen Staatsminister für Umweltschutz, Herrn Werner Schnappauf:
Betreff: Bären in Deutschland
Sehr geehrter Herr Schnappauf,
Ihr Umgang mit dem nach Deutschland eingewanderten Bären scheint mir
die endgültige Bankrotterklärung des staatlichen Naturschutzes zu sein.
Überall auf der Welt wird mit großem Einsatz dafür gekämpft,
hochbedrohte Tierarten vor dem Aussterben zu bewahren und in ihre
angestammten Refugien zurückzubringen. Was tut Deutschland? Es tut so,
als hätte es kein Umdenken im Bezug auf unsere Verantwortung gegenüber
unseren Mitbewohnern gegeben.
Anstatt bereits im Vorfeld dafür gesorgt zu haben, das
bayerische Bauern, Viehhalter und Imker vernünftig auf die mögliche, im
übrigen absehbare Einwanderung eines Bären vorbereitet werden und
anstatt geeignete Maßnahmen zu ergreifen, wie z.B. den Einsatz von
Schutzzäunen und Herdenschutzhunden und den bärensicheren Umbau von
Stallungen, greifen sie jetzt in blindem Aktionismus zur Flinte.
Sie dürfen ja schießen - aber tun Sie es mit Gummigeschossen
und Feuerwerkskörpern. Erst wenn alle anderen Möglichkeiten
ausgeschöpft worden sind, darf überhaupt darüber nachgedacht werden,
ein per internationalen Gesetzen streng geschütztes Tier zu töten!
Ich bin maßlos enttäuscht!
Mit freundlichen Grüßen
Carsten Schöne
Interessengemeinschaft artgerechter Raubtierschutz e.V.
07. März 2006
Derzeit
nehmen fachlicher Austausch und Öffentlichkeitsarbeit wieder breiten
Raum ein. Hinter uns liegen die Zookunft und unsere eigene
Jahreshauptversammlung. Letztere war besser besucht, als je zuvor und
bot mit dem Vortrag unseres Mitglieds Olaf Schilling zu einem
Südafrikaaufenthalt ein Schmankerl, an das wir in den kommenden Jahren
mit weiteren Vorträgen anknüpfen werden.
Vor uns liegen die Jahreshauptversammlungen von ZGAP und BDZ in
Leipzig sowie die Internationale-Zoo-Caniden-Tagung
in Schwerin.
Im September dann, erscheint nicht nur „Umgeben von Stinktieren“,
wir sind außerdem mit einem Vortrag auf dem Raubtierpflegertreffen des BDZ
in Landau vertreten.
Weiterhin sehr erfreulich ist die Tatsache, daß mittlerweile fünf Autos mit dem -Logo
auf dem Heck durch die Republik fahren und auf diese Weise
erwiesenermaßen erfolgreich Werbung für dieses unvergleichliche
Artenschutzzentrum machen.
02. Januar 2006
Im September diesen Jahres erscheint im novum Verlag „Umgeben von
Stinktieren“ von Carsten Schöne. In diesem Buch des IGAR-Gründers
spielt der eine nicht unerhebliche Nebenrolle. Nach
Erscheinung (das genaue Datum wird hier, sobald es feststeht,
verkündet) wird „Umgeben von Stinktieren“ auch direkt über diese
Homepage erhältlich sein, jeder Cent der daraus erzielten Einnahmen
fließt dann zu 100% in das Projekt . Vorab-Informationen zum
Buch gibt es unter www.Schönes-Tierleben.de.
16. November 2005
In den letzten drei Monaten hatten wir einen Mitgliederzuwachs von über
30 %.
Wir heißen alle neuen Mitglieder herzlich willkommen und freuen uns auf weiteren stetigen Zulauf.
04. Oktober 2005
Wegen
Terminen in Wuppertal, Düsseldorf und Dinslaken war unsere
Geschäftsstelle die gesamte letzte Woche nicht besetzt. Heute mussten
wir feststellen, daß in diesem Zeitraum unsere Telefonanlage aufgrund
eines Stromausfalls lahmgelegt war. Sollten Sie also versucht haben,
uns Nachrichten zu hinterlassen oder Faxe zu schicken, so möchten wir
Sie bitten, dies zu wiederholen, da sämtliche gespeicherten Nachrichten
verlorengegangen sind und Faxe vermutlich nicht eingehen konnten.
20. September 2005
Parallel
zur Kontaktaufnahme zu den Sponsoren pflegen wir weiterhin auch die
Kontakte zur tiergärtnerischen Fachwelt. Am vergangenen Wochenende
nahmen wir am „Seminar wasserlebende Säugetiere“ des BDZ
in Duisburg teil. Hier konnten wir hoffnungsvoll stimmende Neuigkeiten
aus dem Riesenotterzuchtprogramm vernehmen. Der Zoo Dortmund leistet
hier gemeinsam mit dem Zoo Brasilia hervorragende Arbeit. Bitte alle
Daumen drücken für den weiteren Aufwärtstrend der Zoopopulation dieser
wundervollen Tiere!
Auf der Hin- und Rückfahrt besuchten wir natürlich wieder
einige Zoos, um uns Gehege- Neubauten anzusehen, darunter auch den
ehemaligen Ruhr-Zoo Gelsenkirchen, der jetzt den Titel
„Zoom-Erlebniswelt“ trägt. Was man dort erleben kann - und was nicht -
darüber berichten wir in Kürze in einem IGAR-Info, das allen unseren
Mitgliedern per E-mail zugeht.
27. Juli 2005
Dieses Auto fährt täglich in der 3,5 Mio.-Metropole Berlin und regelmäßig auch im gesamten Bundesgebiet Werbung für den .
Eine sehr nachahmenswerte Idee!
19. Juli 2005
Seit der Bekanntgabe Kalefelds als Standort hat sich einiges getan.
Wir dürfen neue Mitglieder begrüßen - ein herzliches Willkommen!
Wir verzeichnen wöchentlich steigende Zugriffe auf diese Homepage!
Wir bekommen interessante neue Kooperationsangebote.
Wir haben in den letzen Wochen insgesamt 1500 Flyer, sowie 210 (!)
Broschüren für potentielle Sponsoren gedruckt, gestanzt und gebunden
und zusätzliche "Eye-Catcher" für rund 70 Sponsoren erarbeitet, die -
anders als ursprünglich geplant - alle gleichzeitig unsere
Geschäftsstelle verlassen werden!
28. Juni 2005
Die Volksbank Einbeck hat uns eine kostenloses Vereinskonto zur Verfügung gestellt. Ihre Spenden können jetzt direkt in die Region fließen. Ein Dankeschön an die Volksbank.
19. Mai 2005
Seit heute steht unser Internetauftritt auch in englischer Sprache zur Verfügung. Ein Dankeschön an die Übersetzer Ronny Falkenhan, Olaf Schilling und Christina Neuenhagen!
11. Mai 2005
Am Montag, den 09. Mai 2005 haben die Gemeinde Kalefeld und die IGAR sich hinsichtlich der Standortfrage festgelegt:
Planungsstandort für den ist die Gemeinde Kalefeld!
Dank gebührt dem Gemeinderat von Kalefeld und dem Landkreis Northeim!
04. April 2005
Auf der Jahreshauptversammlung wurde Diplom-Biologin / Zoopädagogin Christina Neuenhagen als Zoopädagogische Beisitzerin in den Vorstand gewählt.
Samstag, den 02.04.2005 ab 20.30 Uhr (Beginn der Versammlung: 21.00 Uhr)
in der Resonanz
Ebersstr. 66
10827 Berlin
(S-Bahnhof Schöneberg: Ausgang Ebersstraße / Auf dem S-Bahnring der Hinterausgang,
vor dem Bahnhof dann links das überwucherte Eckgebäude) statt.
02. März 2005
Man kann uns wieder außerhalb gewohnter Gefilde treffen:
Am Wochenende vom 08.04 - 10.04.05 auf der ZGAP-JHV in Trier und vom 22.04 – 24.04.05 auf dem Tierpfleger - Zoopädagogen-Treffen in Halle.
22. Februar 2005
Die
Zookunft 2005 in Stuttgart war wieder hochinteressant. Wir haben viele
schöne Gespräche geführt und dürfen uns darüber freuen, neue Mitglieder
in unseren Reihen zu begrüßen.
Auf
dem Rückweg haben wir noch in Bad Mergentheim vorbeigeschaut, der
dortige Wildpark ist in Sachen "Haltung einheimischer Raubtiere"
geradezu vorbildlich.
04. Februar 2005
Heute ist unsere neue Internetpräsentation online gegangen:
Ein herzliches Dankeschön an Star-Programmierer Ronny Falkenhan.
Januar 2005
Das neue -Logo wird in Co-Produktion mit der Berliner Künstlerin Tanja Lüdecke erstellt.
15. Dezember 2004
Vom
18. bis zum 20. Februar 2005 findet die diesjährige Zookunft-Tagung in
Stuttgart statt. Da werden wir auf jeden Fall anwesend sein.
Raubtiere stärker vom Aussterben bedroht
Für das Web ediert von Patrick Eickemeier
Durch
das Bevölkerungswachstum des Menschen ist jede vierte Säugetierart
bedroht. Besonders Raubtiere sind gefährdet, zeigt eine aktuelle Studie.
Raubtierarten
könnten stärker vom Aussterben bedroht sein, als bislang angenommen. Im
Jahr 2030 wird eine Reihe weiterer Vertreter der Ordnung der so
genannten Carnivora auf der Liste bedrohter Arten geführt werden,
ergaben Modellrechnungen, die das Wachstum der menschlichen Bevölkerung
mit einbeziehen. «Es gibt keinen Grund für Zuversicht bezüglich des
Fortbestands einer Art, nur weil diese im Moment nicht als gefährdet
gilt», berichten Wissenschaftler um Marcel Cardillo vom britischen
Imperial College London. In der Online Ausgabe des Magazins «Public
Library of Science Biology» beschreiben die Forscher ein neuartiges
Modell zur Berechnung der Gefährdung einer Art. Es berücksichtigt die
lokale menschliche Bevölkerungsdichte, die Bevölkerungsdichte der
Tierart, ihren Fortpflanzungsrhythmus und ihr Lebensraumspektrum.
Anhand der Kombination der biologischen Daten mit der menschlichen
Bevölkerungsdichte könne die Gefährdung einer Art besser bestimmt
werden als anhand der beiden Faktoren allein. So sind etwa Arten, die
sich langsam fortpflanzen und in vom Menschen dicht besiedelten
Gebieten leben stärker gefährdet als Arten, die sich ähnlich langsam
fortpflanzen aber in menschenarmen Regionen leben, sagen die Forscher.
Aufgrund des prognostizierten starken Bevölkerungswachstums werden nach
dem Modell vor allem die Bestände afrikanischer Raubtier-Arten
zurückgehen. Zu den bedrohten Arten gehören Vertreter der Familie der
Schleichkatzen (Viverridae), zu denen Ginster- und Zibetkatzen sowie
Mungos gehören. Diese Gruppe würde bislang als wenig gefährdet
eingestuft.
Anstatt aber wie bislang im Artenschutz vor allem Schadensbegrenzung zu
betreiben, fordern die Forscher aktive Schutzmaßnahmen zu ergreifen,
bevor eine Art am Rande des Aussterbens steht.
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